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Der Fall

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Unterhaltsam, interessant, spannend!

Im Praxisalltag begegnen uns immer wieder aussergewöhnliche Fälle.

Beispiel: Ein 16 Tage alter Bolonka Zwetna-Welpe wurde uns das erste Mal Mitte Januar 2016 vorgestellt. Er hatte einen starken Schnupfen, extrem geschwollenen Lymphknoten, vor allem an Schulter und Kopf, eine Ohren- und Augenentzündung und kleine Pusteln vor allem um die Schnauze.
 
Die Behandlung folgte mit verschiedenen Antibiotika, Ohren- und Augentropfen und Schmerzmittel. Da es leider auch bis Mitte Februar keine Besserung gab, wurde dem kleinen Welpen Blut abgenommen. Das Blutbild war unauffällig!
 
Die Diagnose war immer noch unklar. Unsere Tierärzte und auch die Züchterin des Welpen stöberten weiter in Fachzeitschriften und im Internet. 

Nach langen Untersuchungen und Forschungen hatten wir die Diagnose: Canine juvenile Zellulitis.
 
Die Canine juvenile Zellulitis ist eine Hauterkrankung des Hundes unbekannter Ursache (chronischer Verlauf). Sie tritt oft bei jungen Hunden im Alter von drei Wochen bis vier Monate auf und zeigt sich in Pusteln und Knötchen vor allem im Gesicht und an den Ohrmuscheln, sowie einer Lymphknotenschwellung. Häufig betroffene Rassen sind Bolonka Zwetna, Golden Retriever, Dackel, Golden Setter, Labrador Retriever und Lhasa Apso.
 
Die Behandlung der Hautkrankheit folgte mit hochdosiertem Cortison und einem speziellen Antibiotika. Heute geht es dem Welpen sehr viel besser. Die Therapie wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Der Welpe ist jedoch auf gutem Weg.


Lesen Sie rechts weitere spannende Fälle aus dem Archiv
Der Fall - Archiv
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Archiv

Schlimmes Ende

Bei unserem aktuellen Fall handelt es sich um einen 8 jährigen Maine Coon Kater. Er wurde vorgestellt, weil er seit 3 Tagen mehrmals pro Tag erbrechen musste und auch keinen Kot mehr absetzen konnte. Ein Röntgenbild zeigte nur, dass ein Teil des Dickdarmes mit Luft gefüllt und vergrössert war.

Das Blutbild war unauffällig und zeigte keine Veränderungen. Wir entschieden uns die Katze zu eröffnen um einen evtl. vorhandenen Fremdkörper zu entfernen. Leider stellte sich aber heraus, dass die Katze an einem Tumor des Darmes und des Gekröses litt. Da es sich um einen unheilbaren Tumor handelt, wurde die Katze erlöst.

Nerviger Nerv

Der heutige Fall handelt von einer knapp einjährigen Katze. Sie wurde in der Praxis vorgestellt aufgrund heftigem Erbrechen und schlechtem Allgemeinbefinden. Bei der Untersuchung wurde festgestellt, dass die Katze sehr empfindlich auf Manipulation des Abdomens (Bauchgegend) reagierte. Ein Röntgenbild konnte das Rätsel noch nicht lösen.

Als zwei Tage später die Katze trotz Schmerzmittel und krampflösendem Mittel nicht besser wurde, entschieden wir den Bauch zu eröffnen um zu schauen, ob die Katze etwas eingefressen hat. Tatsächlich konnte man im Dünndarm einen Fremdkörper entdecken. Es handelte sich dabei um einen Teil der Patrone einer Nerf-Pistole. Nach kurzer Erholungszeit konnte der Patient wieder gesund entlassen werden.

Wir hoffen nun, dass sich die Katze nur noch von geeignetem Futter ernährt.

Beinlos?

Unser aktueller Fall handelt von einem 3 jährigen kleinen Mischlingsrüde. Er wurde vorgestellt wegen akuter Lahmheit der Hintergliedmassen. Der Besitzer hat keinen Unfall oder ähnliches beobachtet und konnte nicht genau berichten, seit wann der Hund die Lahmheit zeigte.
 
Bei der klinischen Untersuchung konnte man eine Asymmetrie der Beckenstrukturen palpieren. Das Röntgenbild brachte Klarheit. Unser Patient hatte den Oberschenkel aus der Beckenpfanne ausgekugelt und konnte dadurch die Hinterhand nicht mehr belasten.
 
Wir versuchten den Oberschenkel per Manipulation wieder in die richtige Position zu bringen, dies gelang uns leider nicht. Somit mussten wir den Hund in eine Klinik überweisen. Chirurgisch wird dort der Oberschenkel in die ursprüngliche Lage versetzt.

Schrecklicher Unfall

Bei unserem aktuellen Fall handelt es sich um einen 10 jährigen Hund, der durch einen Zusammenstoss mit dem Zug ein massives Schädelhirntrauma erlitten hat. Den genauen Unfallhergang hat man nicht beobachtet. Nach dem Zusammenprall lag der Hund neben den Gleisen bewegungsunfähig. In der Praxis präsentierte sich der Hund stark verwirrt und schreiend und konnte nur mit Morphium beruhigt werden.
Das linke Auge war stark in Mitleidenschaft gezogen, es stand aus der Augenhöhle hervor. Der Schlag auf diese Seite musste massiv gewesen sein. Nach einer Stunde beruhigte sich die Hündin und konnte etwas schlafen. Nach mehreren Röntgenaufnahmen wurde bestätig, dass die knöchernen Anteile der Augenhöhle mehrfach gebrochen waren.
Die Hündin erholte sich auch langsam vom Schädelhirntrauma und lief immer etwas besser und zeigte immer weniger Kreisbewegungen. Einen Monat nach dem Unfall wurde das Auge ganz entfernt und zugenäht. Die Hündin kommt gut damit zurecht und geniesst ihr Leben nun mit einer anderen Sichtweise.

Steinige Angelegenheit

In diesem Fall beschäftigt uns eine 11 jährige Katzendame. Auf Grund einer Blasenentzündung wurde die Kätzin bereits vorbehandelt. Die Besitzer wandten sich an uns, weil die Katzendame blutigen Harn ausschied. Da uns die Vorgeschichte mit der Blasenentzündung bekannt war, machten wir ein Röntgenbild der Harnblase.
 
Auf der Röntgenaufnahme waren einige kleine Blasensteine zu sehen. Mit Hilfe eines Spezialfutters lösten sich die Steine komplett auf. Die Katzendame ist nun wieder gesund. Jedoch sollten die Besitzer darauf achten, dass weiterhin nur das Spezialfutter gefressen wird.

Bösartiger Tumor

Dieser Fall handelt von einem älteren Mischlingsrüden. Das erste Mal wurde uns der sonst aufgestellte Rüde im Notfall vorgestellt. Er war schlapp, wollte nicht laufen und fressen und musste viel erbrechen. Daraufhin machten wir ein Röntgenbild des Brust- und Bauchbereiches. Ein kleiner Schatten wurde in der Nähe der Milz entdeckt.
 
Da es dem Rüden einige Tage später wieder besser ging, wurden weitere Untersuchungen eingestellt. Ein gutes Jahr später kam der Mischlingsrüde mit den gleichen Symptomen  ein weiteres Mal in unsere Praxis. Eine Röntgenaufnahme zeigte an Stelle der kleinen Verschattung ein Riesentumor der Milz.
 
Leider können Tumore innert kurzer Zeit eine beträchtliche Grösse erreichen, welche meist zum Tode führen.

Unbekanntes

Unser neuer Fall handelt von einem 7 jährigen Kater, welcher  bei uns im Notfall vorgestellt wurde. Er musste seit 4 Tagen massiv erbrechen, war aber sonst in gutem Allgemeinzustand und hatte trotzallem einen guten Appetit. Er wurde 2 Tage später nochmals vorgestellt, da er trotz Behandlung wieder erbrechen musste. Beim Abtasten des Bauches wurde eine Masse festgestellt, welche trotz angefertigtem Röntgenbild nicht genau ansprechbar war. In einer Operation wurde der Bauch eröffnet und man stellte fest, dass es sich bei der Masse um einen daumengrossen, verdickten Blinddarm handelte, welcher mit Kot gefüllt war. Der Inhalt wurde dann ausmassiert und der Bauch wieder verschlossen. Die Katze erholte sich danach rasch und musste auch nicht wieder erbrechen.
 
Dieser Fall ist speziell da sonst bei Katzen solche Blinddarmerkrankungen nicht bekannt sind.

Ein Bollen mit Folgen

Schon seit einigen Jahren kommt Syra zum Impfen in unsere Praxis und dabei fällt vor 5 Jahren ein kleiner Bollen auf ihrem Rücken auf. Es handelt sich um eine Talgdrüse, sie macht keine grossen Probleme und behindert den Hund nicht. Diese Talgansammlungen sind gutartig,  daher werden wir das Ganze beobachten.  Im Januar dieses Jahres stellen wir bei einem Impftermin fest, dass die Drüse enorm gewachsen ist und Syra anfängt, zu behindern.

Die ältere Dame (11 Jahre), zeigt keine Blutwertveränderungen, die eine längere Narkose ausschliessen und  daher operieren wir Syra  Mitte Februar. Wir entfernen ihr ein Talgdrüsengeschwulst von 1.2kg. Obwohl der Schnitt vom Rücken bis zum Bauch reicht, sammelt sich nur einige Tage Brandwasser an, das behandelt werden muss. Syra ist eine vorbildliche Patientin und freut sich immer, wenn sie zu uns in die Praxis kommen kann. 

Nach  2 Wochen ziehen wir die Fäden und entlassen eine fröhliche Hundedame in ein hoffentlich noch langes und beschwerdefreies Leben.

Böser Durchfall

Ein 12 jähriger Kater wurde uns vorgestellt mit Durchfall. Zu Beginn der Krankengeschichte war der Kater bei relativ gutem Allgemeinbefinden. Mit der Zeit verschlechterte sich der Zustand des Patienten und zusätzlich kam jetzt noch hinzu, dass der Kater erbrechen musste. Dazwischen hatte diese Katze immer wieder beschwerdenfreie Phasen.

Trotz monatelanger Behandlung mit verschiedensten Medikamenten und vielen unterschiedlichen Untersuchungen konnten wir das Problem nicht beheben. Nach 10 Monaten verschlechterte sich der Zustand des Patienten rapid. Bei der Eröffnung des Bauches unter Vollnarkose wurde die Ursache entdeckt, die Katze litt an einem bösartigen Tumor des Dünndarmes und der Bauchspeicheldrüse. Die Katze musste leider euthanasiert werden.
 
Röntgenbild des Patienten kurz vor der Einschläferung.

Kurios

Ein Perserkater war seit Tagen in einem schlechten Zustand. Erbrechen, Übelkeit – die Besitzerin war ratlos. Das Röntgenbild schaffte Klarheit. Die Katze hatte ein Headset verschluckt.
 
Eine Magen- und Darmoperation half. Nach drei Tagen war der Kater wieder in seinem Element. Er knabberte – wie vor dem Zwischenfall – alles an, was er entdeckte. Unbelehrbar. Aber glücklich und zufrieden!

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