Hunde

Verantwortung, Kosten, Zeit! Ein Hund stellt Ansprüche. Er will betreut sein – und vor allem geliebt werden.

Er sorgt aber auch für Ihre Fitness. Denn Sie sind täglich und bei jedem Wetter mit ihm draussen.

Hier finden Sie praktische Hinweise, Tipps und Informationen zu verschiedenen Themen:

Tipps Hunde

  • Entwurmung

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    • ab 2 bis 10 Wochen, Wiederholung alle 14 Tage
    • erwachsene Hunde 2- bis 4-mal pro Jahr
  • Impfschema

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      Grundimmunisierung Wiederholungsimpfung
    8 Wochen 12 Wochen 16 Wochen 12Monate jährlich alle 3 Jahre
    Staupe  
    Zwingerhusten  
    Paravovirose  
    Leptospirose  

    Spezialimpfungen

      Grundimmunisierung Wiederholungsimpfung
    2 Wochen 12 Wochen 16 Wochen 20 Wochen jährlich alle 3 Jahre
    Zwingerhusten nasal  ●*        
    Tollwut    **   ●    ● 
    Borreliose     ●***   
    Piroplasmose       ●****  ●   

    * ab einem Alter von 2 Wochen möglich
    Bei entsprechendem Infektionsrisiko (z.B. Aufenthalt in einer Hundepension) mind. 72 Stunden vor Risikoperiode

    ** Die Tollwut-Impfung ist nur bei einem Auslandaufenthalt nötig (inkl. Transponder und Heimtierpass). Dies sollte möglichst 4 Wochen vor Abreise erledigt sein. Empfohlenes Alter der Tollwut-Impfung ist 5 Monate. Jedoch ist die Tollwut-Impfung bei einem Grenzübertritt ab einem Alter von 3 Monaten Pflicht.

    *** Impfstoff gegen Lyme-Borreliose-Erkrankung (nur notwendig in Regionen mit ganz starkem Zeckenbefall)

    **** Piroplasmose ist eine Kranheit, welche über den Blutparasit Babesia canis durch eine Zecke übertragen wird. (nur notwendig in speziellen Regionen)

  • Kastration

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    • Hündin
      • ab 6 Monaten (vor erster Läufigkeit)
      • oder ca. 2 Monate nach letzter Läufigkeit
    • Rüde
      • ab 6 Monaten (kleine Rassen)
      • bis 18 Monate (grosse Rassen)
  • Gesetzliche Vorschriften

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    Das Gesetz regelt das Halten von Hunden. Es gilt:

    • für Ersthalter: Theoriekurs vor dem Kauf, Sachkundeausweis innerhalb eines Jahres nach dem Kauf (siehe Links)
    • für erfahrene Hundehalter: Sachkundenachweis innerhalb eines Jahres nach dem Kauf
  • Kosten

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    Hunde machen viel Freude! Und kosten Geld! Folgende Posten sind zu berücksichtigen:

    • Futter
    • Krankheit / Unfall
    • Tierferienheim (Achtung: gut ausgebucht bei Schulferien!): CHF 20 bis 40 pro Tag
    • Ferien mit dem Halter: Benachrichtigung Hotel, spezielle Gesundheitsvorkehrungen, usw.
  • Hund und Katz

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    Hunde haben normalerweise einen gesunden Respekt vor Katzen. Das hilft zusätzlich:

    • Erziehung: Hund mit gutem Appell und guter Beisshemmung
    • Fluchtmöglichkeiten: Kinder-Absperrgitter an Türen / Treppen
    • Freiräume: Wie kommt die Katze ungestört ins Freie?
    • Geduld: Schnuppern erlaubt, notfalls muss der Hund an die Leine
    • Organisation: Bei der Fütterung kennen Hunde klare Hierarchien, Katzen nicht
  • Kind und Hund

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    Der beste Freund der ganzen Familie! So schaffen Sie gute Voraussetzungen:

    • Familien-Integration: Hunde sind Rudeltiere, sie akzeptieren Hierarchien
    • Klare Regeln: In welche Zimmer darf der Hund? Frühzeitig definieren!
    • Lob und Tadel: Regeln / Tabuzonen konsequent durchsetzen
    • Miteinander erleben: Hund ins Spiel mit dem Kind integrieren, das Konkurrenzverhalten beim Hund nimmt ab
    • Beaufsichtigung: Kind und Hund nie allein lassen
    • Rückzugsort: Der Hund braucht hin und wieder seine Ruhe
    • Aufmerksamkeit: Bei Aggressionen des Hundes gegen das Kind sofort Hilfe beim Verhaltensspezialisten holen
  • Hund allein lassen

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    Sie arbeiten ausser Haus? Ihr Hund ist während dieser Zeit allein? Das geht. Denn der Hund gewöhnt sich schnell an Abläufe und einen gewissen Rhythmus. So klappt es am besten:

    • Training: sehr früh beginnen, bereits im Welpenalter
    • Gewohnheit: Abläufe repetieren, Wartezeiten ausdehnen
    • Bewegung: Spaziergänge während des Tages einplanen

    Wenn der Hund nervös wird und jault, muss das Training optimiert werden. Der Verhaltensspezialist weiss Rat.

  • Fütterung

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    Hunde sind Allesfresser. Sie verzehren alles, wenn es in genügend kleine Stücke zerlegt werden kann.

    Experimente beim Hundefutter lohnen sich nicht. Bleiben Sie beim gewöhnlichen Futter, wenn Ihr Hund fit und munter ist.

    Für medizinische Probleme gibt es Spezialfutter. Der Tierarzt hilft weiter.

  • Erbrechen / Durchfall

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    Ist der Hund krank? Halten Sie sich an folgenden Ablauf:

    1. Fasten: während 24 Stunden. Wasser nur portioniert abgeben
    2. Anfüttern: mit Reis, Pouletfleisch und Hüttenkäse

    Ist der Hund trotzdem noch krank? Ist er apathisch? Oder ist der Bauch gebläht? Kontaktieren Sie den Tierarzt.

  • Hund vermisst

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    Ist ihr Hund verschwunden? Melden Sie sich bei der Polizei und beim Tierschutz. Beschreiben Sie Ihren Hund möglichst genau (Geschlecht, Farbe, Halsband, Chipnummer). Mit der Chipnummer ist die Suche schnell und erfolgreich abgeschlossen.

  • Medikamente / Apotheke

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    Geben Sie Ihrem Hund grundsätzlich keine Medikamente, die für Menschen gedacht sind. Tiere reagieren anders als wir. Fragen Sie auf jeden Fall zuerst den Tierarzt.

  • Verhalten unterwegs

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    Hunde können bei Mitmenschen und anderen Hunden Angst auslösen. Rücksicht und Verantwortung prägen den Alltag.

    Kinder auf Velos und Rollern können den Jagdinstinkt beim Hund wecken. Deshalb gehört er bei Begegnungen mit Spaziergängern grundsätzlich an die Leine – mindestens für den ersten Moment.

  • Angst vor Knallern

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    1. August und Silvester! Es knallt und kracht! Stress pur für viele Hunde. Treffen Sie Vorkehrungen. Zum Beispiel:

    • Kurzurlaub: im nahen Ausland ist auch 1. August – ohne Krach!
    • Medikamente: lösen die Angst. Achtung: Ein paar Tage Vorlauf einplanen!
    • Frische Luft: frühzeitig nochmals spazieren gehen
    • Keller: Musik, geschlossene Fenster und Läden, möglichst weit weg vom Lärm

    Vermeiden Sie auf jeden Fall Hektik. Und beim Einsatz von Medikamenten nehmen Sie mindestens eine Woche vorher Kontakt mit dem Tierarzt auf.

  • Aggressiver Hund

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    Ihr Hund ist aggressiv? Fixiert er Sie mit seinem Blick? Das Wichtigste: Vermeiden Sie die Konfrontation! Senken Sie den Blick und wenden Sie sich langsam ab.

    Konsultieren Sie einen Verhaltensspezialisten. Er sucht gemeinsam mit Ihnen eine gute Lösung für ein ruhiges, entspanntes Zusammenleben mit dem Tier.

  • Bewegung

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    Wie viel Bewegung braucht Ihr Hund? Die Rasse bestimmt Ausdauer und Temperament. Und jeder Hund hat unterschiedliche Bedürfnisse. Hier ein paar Hinweise und Tipps:

    • Tierschutzgesetz: mindestens eine Stunde Auslauf, wenn möglich ohne Leine und mit Sozialkontakten
    • Grundregel: Welpen pro Altersmonat 5 Minuten Bewegung
    • Mentales Training: Spuren- und Futtersuche, Denkspiele, Kunststücke einüben

Öffnungszeiten

Mo.8.00 - 12.00   14.00 - 18.00 Di.8.00 - 12.00   14.00 - 19.00 Mi.8.00 - 12.00   14.00 - 18.00 Do.8.00 - 12.00   14.00 - 18.00 Fr.8.00 - 12.00   14.00 - 18.00 Sa.8.00 - 12.00   geschlossen Terminvereinbarung nur
telefonisch möglich
Bei Notfällen sind wir 24 Stunden für Sie da!

Tierarztpraxis im Hölzli

T. Balcer und C. Berner Weidstrasse 7 8580 Amriswil Tel. 071 / 411 52 55 info@tierarztpraxis-amriswil.ch Anfahrt